Organspende – Bewusst entscheiden

Wer seine Haltung zur Organspende schriftlich dokumentiert, hilft damit sich und seinem Umfeld

Unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“ fand Anfang Juni der bundesweite Tag der Organspende statt. Eine der Kernbotschaften lautet: Ob Befürworter oder Gegner, wer eine persönliche Entscheidung pro oder contra Organspende trifft, schützt damit auch nahestehende Personen.

Viel Zustimmung, wenig Schriftstücke

Laut bundesweiter Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stehen 84% der rund 4.000 Befragten im Alter von 14 bis 75 Jahren dem Thema Organ- und Gewebespende positiv gegenüber. 

39 % haben ihre Entscheidung zur Organ- und Gewebespende im Organspendeausweis und/oder in einer Patientenverfügung schriftlich festgehalten. Weitere 17 % haben eine Entscheidung getroffen, diese aber nicht schriftlich dokumentiert. 

Dabei macht es absolut Sinn, eine aktive Entscheidung für oder gegen eine mögliche Organspende klar zu formulieren. Denn damit entlasten Sie Ihre Familie, die sonst an Ihrer Stelle im Ernstfall unter emotionalem Stress diese schwierige Frage beantworten muss.

Über 80 Prozent der Menschen stehen der Organspende positiv gegenüber. Nur ein Drittel der Deutschen hat aber einen Organspendeausweis ausgefüllt. 

ehem. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Hätten Sie’s gewusst?

  • Das Alter spielt keine Rolle dabei, ob Sie Organ- und Gewebespender sein können.
  • Der Hirntod ist die medizinische Voraussetzung für eine Organspende.
  • Rund 10.000 Deutsche warten auf ein Spenderorgan, nahezu täglich kommen neue hinzu– oft beispielsweise durch Unfälle, die jeden treffen können. 

Alles Wichtige auf einen Blick

Veröffentlicht: 01.12.2025 - Aktualisiert: 15.12.2025